Nachdenken über die stille Kraft von Frauen am Internationalen Frauentag

 

Mutter Natur eilt nicht. Ihre Jahreszeiten kommen zu ihrer eigenen Zeit, leise, stetig, ohne Entschuldigung. Sie muss nicht schreien oder sich nach oben krallen. Sie fördert ein unaufgeregtes Wachstum, gemessen an einem stetigen Rhythmus; ohne Zwang, aber mit stiller Widerstandsfähigkeit.

Die Stärke einer Frau braucht kein großes Aufsehen. Sie verlangt keine Aufmerksamkeit von einer hektischen Welt und versucht nicht, in einem Meer von Algorithmen zu konkurrieren. Eine Frau muss sich nicht hetzen, ihr Leben ist kein Wettlauf zur Vollendung; sie ist dazu bestimmt, zu gedeihen. Es wird Zeiten des Wachstums und Zeiten der Stille geben, Jahre des Aufbauens, des Wählens, des Meinungswechsels. Keine davon ist verschwendet. Mit den Jahren kommen Tiefe, Weisheit, ein langsames und sicheres Reifen.

Eine Frau, die im Einklang mit den Jahreszeiten lebt, lernt, Veränderungen willkommen zu heißen. Ihr Gesicht und ihr Körper sind keine Probleme, die es zu lösen gilt, oder Projekte, die perfektioniert werden müssen, sondern Zeichen eines gelebten Lebens. Mit der Erfahrung kommt die Unterscheidungskraft; die Wahl, sich im Tempo der Natur zu bewegen, Nahrung statt Zustimmung zu suchen.

Hagebutten reifen langsam.

Weihrauchharz braucht Jahre, um sich zu bilden.

Seetang widersteht den härtesten Gezeiten.

… so auch Frauen …

An diesem Internationalen Frauentag laden wir Sie ein, sich nur eine ruhige Minute Zeit zu nehmen. Gehen Sie nach draußen. Atmen Sie tief ein. Pflegen Sie Ihre Haut und sich selbst bewusst. Ehren Sie die Jahre, die Sie geprägt haben, und die, die noch kommen werden. Sie sind nicht zu spät, Sie sind im Werden.

 


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